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F800GS von New York nach Bogota in 8 Monaten und 40000 km

Dieses Thema im Forum 'Reisen' wurde von ralbol gestartet, 15 Mai 2009.

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Findest du, ich spinne?

  1. Ja, absolut, sowas hält die 800er kaum durch!

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  2. Nein, fahr weiter, ich ziehe meinen Hut vor dir.

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  1. ralbol

    ralbol

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    Hallo aus Kolumbien
    Wollte mich eigentlich schon lange mal bei euch melden. Bin mit Freundin (Sozia) und Vollausrüstung seit letztem September unterwegs nach Südamerika. Next stop: Venezuela, dann via Brasilien nach Argentinien. Falls jemand eine Frage hat oder Hilfe bei der Reiseplanung braucht, kann er mich gerne pm-sen. Ach ja und auf www.unterwegszuhause.blogspot.com ist mein blog.
    Gruss
    Ralph
  2. Der Bär

    Der Bär

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    Ich bin immer wieder begeistert, wenn Menschen sich in so ein Abenteuer stürzen. Damit meine ich nicht die GS. Warum in aller Welt sollte dieses Bike das nicht mit machen? Genau dafür ist die 800er doch gebaut! bk.gif

    Bei der Abstimmung mache ich aber nicht mit, weil beide Antworten nicht das bieten, was ich davon halte. :mrgreen: Jedenfalls halte ich niemanden für verrückt, der sich einen Traum verwirklicht! thumbup.gif

    Weiterhin viel Spaß, Erfolg und tolle Eindrücke für die weitere Tour! cb.gif
  3. Morcega

    Morcega

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    Hi,
    wenn ich das Geld und die Zeit hätte, würde ich jederzeit mit meiner GS eine extrem lange und große Tour mitmachen, also ziehe ich hier keinen Hut vor irgend jemanden. :p
    Aus diesem Grund kann ich auch keine Stimme abgeben :eek:
    Aber ich bin genauso der Meinung das es das Mopped ohne großen Probleme durchhalten wird,
    je nachdem wie man sie halt am Abend einer Tour nochmals durchcheckt :)
  4. localhorst

    localhorst Administrator

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    der Bock macht das auf jeden Fall mit :idea:

    Was hat denn eigentlich der Transport der Maschine nach Amerika gekostet?

    Viele Grüße nach Kolumbien :D
  5. flattwin2007

    flattwin2007

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    Mir hat Doris Wiedemann in einem Gespräch bei Touratech gesagt

    Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna

    Mach auf jeden Fall weiter thumbup.gif thumbup.gif thumbup.gif

    Ich würds auch und tu es vielleicht auch eines Tages ,wer weiß ?
  6. imsbachcity

    imsbachcity

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    Hi,

    Zuerst find ich überhaupt nicht, dass ihr spinnt! Sowas ist auch schon immer ein Traum von mir gewesen, Ted Simon lässt Grüssen. Nur habe ich Zweifel, ob die GS mit ihrem CAN Bus das richtige für so eine Tour ist! Bin halt schon in den ersten acht Wochen und 2500Km wegen Elektronik und kaputter Batterie zweimal hängen geblieben!
    Deswegen Respekt von mir für dein Vertrauen zur GS.
    Ich muss es erst wieder gewinnen.
    Trotzdem hätte ich eine Africa Twin für so eine Aktion genommen!

    Viel Spass in Südamerika
    Gruss
    Jürgen







    :p
  7. ralbol

    ralbol

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    Wow, unsere extrem nuetzliche Abstimmung wird ja sehr einheitlich beantwortet. Vielen Dank fuer euer positives Feedback! Die 800GS hat uns uebrigens noch nie im Stich (sprich auf der Strecke) gelassen. Das entgegengebrachte Vertrauen (zumal ich definitiv KEIN Schrauber bin, dafuer habe ich zu sanfte Haende;) hat sich bisher also mehr als ausbezahlt. Wenn man da so machen anderen Moto-Traveller ob der zahlreichen Probleme stoenen hoert, freut man sich im Stillen und geht nach dem Gespraech zu seiner Makellosen hin und taetschelt liebevoll die Tankatrappe. Bin sogar ueberzeugt, das hilft Pannen vorzubeugen!

    Den einzigen Fehler, den wir auf der Reise gemacht haben, war die "Verschiffung" des Mopeds per Flugpost... Ich gebe zu, ich kriegte die Krise ob der zahllosen Vorschriften und Aufgaben, die eine Verschiffung per See mit sich gebracht haetten. Ich beschloss, den einfachen Weg zu gehen, fuhr bequem zum naechsten Flughafen und direkt in die Frachtbox, zueckte meine Kreditkarte und, oh Schock, bezahlte oder blutete dafuer! Soviel, dass ich mich gar nicht traue, den Preis zu nennen, ohne mich hier zu blamieren. Jedenfalls kosteten die 2 Tix fuer uns fuer die selbe Strecke etwa die Haelfte...

    Wenigstens verlief alles einwandfrei (was bei diesem Preis auch erwartet werden durfte!). In New York zum JFK, dort dem Frachtmenschen kurz erklaeren, dass man keinen Truck fuer den Abtransport habe und das Bike nicht in der Box uebernehmen wolle, sondern die Verpackung entfernen und damit FAHREND die Rampe und die kleine Treppe hinunter in die Freiheit entfliehen wolle.

    Und dann ab nach Manhattan! Die Brooklyn-Bridge musste einfach genommen werden! Leider dauerte das Ganze zahlreiche Anlaeufe, da wir vergessen hatten, rechtzeitig eine Strassenkarte zu kaufen und das Navi natuerlich im sicheren Hotelzimmer zurueckgelassen hatten...

    Naja, ein wenig abgeschweift. Auf jeden Fall wuerde ich jedem empfehlen, das Bike via Seefracht zu verschicken. So kompliziert, wie es anfangs toent, ist es naemlich nicht und kosten tuts auch nur etwa ein Drittel.

    Fuer alle, die sagen, sie wuerden vielleicht auch mal so eine Reise machen, wenn sie das Geld dazu haetten: Wir reisen zu zweit mit durchschnittlich 300 Euro pro Woche (Nordamerika: 600 Euro) und das ist alles inklusive (Benzin, Service, 100% auswaerts Essen, Schlafen in guenstigen Hotels, Parkeintritte, 2-3 Bierchen nach dem strengen Tag...).

    Was ich sagen will: So eine Reise ist viel einfacher zu realisieren, als man vielleicht denkt.

    Gruesse aus Medellin
    Ralph