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Neues Urteil zur Schutzkleidung

Dieses Thema im Forum 'Motorradbekleidung und Helme' wurde von Liesel gestartet, 30 September 2009.

  1. Gast

    Gast Guest

    Registriert seit:
    Das ist ja der Punkt an dem mir die Nackenhaare hochgehen.
    Wo ist denn die Grenze der Mitverschuldung??? beim Knieprotektor der im vorliegenden Fall vielleicht gereicht hätte? beim Hüftprotektor oder gar bei der entsprechenden Abriebfestigkeit ?? Oder aber schon in der Tatsache dass ich mich so dumm hab umnieten lassen ?? und bloß das Mopped aus den Stall geholt hab ??
  2. Doc Holliday

    Doc Holliday

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    3 September 2008
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    1.722
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    rechter Niederrhein
    Du bekommst schon lange bei allem Mist eine "Teilschuld". Wobei das nicht der richtige Ausdruck ist. Es geht darum, dass Du als verständiger und vorsichtiger Verkehrsteilnehmer immer mit der Dummheit anderer rechnen musst und dann die Folgen des Unfalls so gering wie möglich halten musst.
    Schon lange bekommen Radfahrer nicht mehr die volle Kohle wenn nachgewiesen werden kann, dass die Folgen mit einem Helm geringer ausgefallen wären. Dabei geht es nícht darum, dass Du ständig in einer Ritterrüstung herumlaufen musst. Die heutigen Richter und Richterinnen ;) haben schon ein gehöriges Verständnis für das was zumutbar ist. Die leben auch nicht in einer Parallelwelt. Jedes Kind weiß heute, dass ein Helm auf dem Fahrrad schützt. Jeder der ein motorisiertes Zweirad fährt weiß, dass eine normale handelsübliche Kombi vor Verletzungen schützt.
    Wir sind noch nicht so weit, dass eine genormte Kombi Pflicht ist. Aber ich bin mir sehr sicher, dass wenn der erste mal ne Studie rausholt in der die Folgen und deren Verhinderung durch richtige Kleidung aufgezeigt werden, dann wird diese Pflicht kommen. Es liegt an jedem selber das zu verhindern. Was wir heute freiwillig anziehen taucht dann auch nicht in einer Statistik zu unserem Nachteil auf.
    Mit dem Fahrradhelm wird es nicht anders sein. Auf früh oder lang wird der ganz sicher zur Pflicht.

    @Arni

    So viel Polemik??? So kenne ich Dich gar nicht. ;)

    Ich habe mal ein Urteil gelesen, da bekam ein Autofahrer eine Mitschuld weil er eine Landstraße mit über 150km/h gefahren ist. Dann kam eine Einmündung und es kam zum Unfall. Laut Gutachten wäre der Unfall auch nicht mit den erlaubten 100km/h zu verhindern gewesen. Aber, so der Richter des OLG, wäre er die erlaubten 100 km/h gefahren, dann wäre er zum Unfallzeitpunkt nicht an der Unfallstelle gewesen.
    Ich finde das Urteil auch schwer genießbar weil es darauf hinaus läuft, dass meine Mutter irgendwann noch ne Mitschuld bekommt weil ich geboren bin aber das zeigt deutlich die Richtung wo die Gerichte hin wollen.
  3. Gast

    Gast Guest

    Registriert seit:
    Okay Claus,

    aus dieser Sicht muss ich dir voll zustimmen.
    Hab in meiner Ausführung auch bewusst etwas überzogen :oops: