Diese Seite benutzt Cookies. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind dann verlassen Sie sofort diese Seite.

Schon wieder: Lenkkopflager kaputt

Dieses Thema im Forum 'Spezialforum BMW F800GS' wurde von frankS gestartet, 20 September 2011.

  1. lupo

    lupo

    Registriert seit:
    12 Januar 2017
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    4
    Moped:
    f 800 gs
    Farbe:
    weiß
    Laufleistung km:
    0
    Beim nächsten Mal würde ich dann versuchen das Ganze selbst zu reparieren und dabei dann halt "die besten" Lager einbauen, die aufzutreiben sind (da dürfte an SKF nichts vorbeiführen).

    Die besten Lager - da würde ich lieber mal beim Emil Schwarz nachfragen!

    Gruß Roland
  2. Goenny

    Goenny

    Registriert seit:
    25 Dezember 2013
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Moped:
    F800GS
    Farbe:
    Orange
    Laufleistung km:
    28.000
    Also mein LKL hat immerhin fast 33Tkm gehalten. Fand ich ziemlich wenig. Aber mein Freundlicher fand das schon relativ viel. Bei mir hat es überigens 2015 €235 gekostet.
  3. Canario

    Canario

    Registriert seit:
    25 Mai 2009
    Beiträge:
    165
    Zustimmungen:
    3
    Ort:
    Taunus
    Mein LKL hat 41.000 km gehalten.
    Das mit dem Emil Schwarz klingt gar nicht schlecht, für die F800GS konnte ich bei ihm jedoch nichts in der Preisliste finden.

    Canario
  4. Mcvs

    Mcvs

    Registriert seit:
    8 August 2014
    Beiträge:
    15
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kalrsuhe
    Moped:
    F800GS
    Laufleistung km:
    46000
    Update: beim ganz langsam fahren auf ebener Straäe mit viel viel Fingespitzengefühl lässt sich ganz leicht der Verschleiss schon bemerken. Ist aber deutlich weniger als beim Kauf der Maschine mit ca 20000km drauf.
  5. Henne

    Henne

    Registriert seit:
    1 November 2013
    Beiträge:
    275
    Zustimmungen:
    54
    Ort:
    Kassel
    Moped:
    F800 GS
    Farbe:
    Triple Black
    Laufleistung km:
    20.000
    21.000km und leichte Mittelrastung......
    Echt Scheiß-Qualität!!!!
    Gruss Henne
  6. mab

    mab

    Registriert seit:
    25 Februar 2012
    Beiträge:
    281
    Zustimmungen:
    58
    Ort:
    Bayerisch Schwaben
    Moped:
    F800GS 2010, Wilbers-Fahrwerk, Heidenau K60Scout
    Farbe:
    weiß
    Laufleistung km:
    44T Km
    Hi,

    habe das LKL bei 40T km gewechselt, war eigentlich noch nicht als defekt erkannt. Wurde im Rahmen der Umrüstung auf Wilbers-Gabelfedern vorsorglich getauscht.
    Dabei zeigte sich, dass in beide Lager Wasser eingedrungen war und sich schon deutlich Rost zeigte. Es waren noch die originalen Lager von BMW drin.
    U.U. ist diese Undichtigkeit auch ein Grund für den vorzeitigen Verschleiß? oder die Lager waren nie ausreichend gefettet?
    Über die neuen Lager kann ich noch nicht viel sagen, da ich seither nur ca. 4000km gefahren bin.

    MlG
    MAB
  7. Lars

    Lars

    Registriert seit:
    1 Dezember 2011
    Beiträge:
    25
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Reutlingen
    Hallo zusammen,

    habe ebenfalls mein LKL wechseln müssen, nachdem ich erst dachte ich habe das Motorradfahren verlernt ;)
    Beim Ausbau habe ich wunderschöne Stillstandsmarkierungen sehen können -- Als hätte die jemand für ein Wälzlager-Fehleranalyse-Literatur präpariert.
    Bei der Belastung eigentlich kein Wunder; ständiges hämmern der Rollen auf ein und den selben Punkt (sorry: Linie) der Laufbahn.

    Die Literatur würde jetzt als Gegenmaßnahme zwei Punkte aufzeigen:
    - Vorspannung erhöhen
    - Anderes Fett wählen

    Das Handbuch sieht vor, dass als Anzugsdrehmomentmit 20N zu wählen ist. Wenn ich das umrechne, komme ich auf 100N Vorspannung. Für ein Kegelrollenlager das als mindest Vorspannung 660N vorsieht, reichlich wenig. Ich rate jetzt mal ganz dolle und behaupte die Ingenieure haben die Vorspannung mehr auf Grund des sanften Lenkens als wirklich eine Überlast zu vermeiden gewählt. Sicherlich werde ich jetzt niemandem etwas empfehlen, dass ein Handbuch ausdrücklich verbietet, aber vielleicht erinnert es den ein oder anderen öfter mal die Vorspannung zu kontrollieren ;)

    Bleibt das Thema Fett als Gegenmaßnahme. Erfahrungsgemäß ist die Wahl des richtigen Fetts bei einem Wälzlager nicht nur das Zünglein an der Waage sondern vielmehr Kriegsentscheidend. Bei einer Drehzahl nahe Null und starken Vibrationen, kann die Viskosität nicht hoch genug sein. Ich hab mir ein Fett auf Basis einer Kalziumseife rausgesucht mit EP-Additiven. Diese Fette haben eine sehr hohe Lasttragfähigkeit und hemmen den Kontakt von Stahl auf Stahl. Kurzum, es lenkt sich dennoch angenehm geschmeidig und ich erhoffe mir damit eine etwas längere Lebensdauer als beim Originallager.

    Viel spaß euch beim Schrauben .. äh... Fahren.