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Schraube Fußbremshebel zerwürgt => Ersatz?

Dieses Thema im Forum 'Bremsen' wurde von PlanB gestartet, 5 März 2012.

  1. HoPe_LE

    HoPe_LE

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    Tipp 1
    gutes Werkzeug. Hab früher auch mit 10Mark-Kram gebaut und mir öfter die Hände aufgeschlagen, weil abgerutscht. Kann den roten WisentKnarrenkasten für damals 100€ im Bauhaus sehr empfehlen. 15Jahre Garantie.

    Tipp 2
    IMMER den richtigen Bit nehmen. Gerade bei Torx passt auch ne Nr. kleiner, aber die dreht dann schnell durch und schädigt die Schraube vor.

    Manche der BMW-Schrauben sind mit einer Sicherungsbeschichtung. Lt. BMW sollen diese Schrauben immer gewechselt werden. Ich nehm die immer wieder. Gibt doch Sicherungslack.

    Warm hab ich noch nie ne Schraube gemacht. Halt langsam mit Gefühl Drehmoment auf die Schraube ausüben. Oder auch mal kurz einen starken Ruck. Ist halt eine Erfahrungsasche.

    Und noch was: Mit dem TT-Sturzbügel MUSS eine längere Schraube rein. Die liegt beim Bügel von TT bei.

    Und nun zu dem Problem. Es gibt viele Möglichkeiten.

    - Bit einstecken und festpunkten. Dann kannst mit der Bitnuss die Schraube drehen
    - Mit dem Drehmel Schlitze rein und mit passendem großen Schraubendreher ausdrehen (wird aber bei Dir mit M8 nicht gehen)
    usw.
    - Es gibt so Schlagschrauber wo man hinten auf den Schrauber drauf hauen soll... hab ich gekauft, funzt gar nicht! --> Müll

    Ich würde auch den Kopf abbohren und den Bremshebel abnehmen. Dann kannst mit ner großen Rohrzange die Schraube fassen. Ggf. noch dazu warm machen. Diese Lösung ist noch das einfachste übel.
  2. harum

    harum

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    Was soll den mit dem Erwärmen der Schraube bewirkt werden? Die dehnt sich doch dabei aus und geht noch schwerer. Genau genommen müsste doch das umgebende Gehäuse (Mutter) erwärmt oder die Schraube gekühlt werden (Kältespray). Oder soll sich die Schraubensicherung durch die Wärmeeinwirkung auflösen?
    Es gibt da noch die Möglichkeit, mittig ein Loch in den Schraubenrest zu bohren und mit dem passenden Linksdreher (Spezialwerkzeug, gehärteter, mit gewindeähnlichem Linksdrall versehener Stahldorn) auszudrehen.

    Gruß
    Andreas
  3. Itzak

    Itzak

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    Doppelpost, weil PC abgestürzt... Mistding :twisted:
  4. Itzak

    Itzak

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    Ich habe genau diesen Kasten und bin damit auch mehr als zufrieden. Nur, was bringen die 15 Jahre Garantie, wenn Wisent keine Ersatzteile liefern kann.
    Hab mir vor ner Weile den 4er Torx abgebrochen und bin amit zum Bauhaus. Antwort war: Gibt es nicht als Ersatz, nehmen sie einen vom anderen Hersteller aus dem Regal. Gut, der passt nun auch, aber nicht ins Bild des Knarrenkastens...
    Und bezahlen musst ich das Ersatzteil auch selbst...

    Sorry für OT!!
    Gr
  5. HoPe_LE

    HoPe_LE

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    also bei mir ist die kleine Knarre ausgelutscht. und ein Flachdreherbit abgebrochen. Auf meine Frage bzgl. Garantie sagte man, klar kein Ding. Ich find bloß den soofen Kassenzettel nicht mehr.

    Und wenn die kein Ersatz beschaffen können, dann haben die den Kasten zurückzunehmen.

    Dito. sorry wg. OT
  6. Susanne

    Susanne

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    Die Wärme hat Einfluss auf den Kleber. Loctite z. B. verliert seine Festigkeit mit ein bestimmten Temperatur.

    Außerdem bewirkt durch die Erhitzung zwar, dass sich die Schraube ausdehnt, aber dadurch kann sie sich etwas lösen. Gleiches Prinzip, wie der bekannte Schlag mit dem Hammer.

    zu Plan B:

    Falls Du (wie so manch andere;)) kein Schweißgerät Dein eigen nennen solltest: Eine weitere Möglichkeit wäre, die Schraube mit Hammer und kleinem Meißel (oder den Murks-Schrauberzieher) gegen den Uhrzeigersinn zu bearbeiten und so vorsichtig Stück für Stück aufzudrehen

    Ein Linksausdreher kann abbrechen und dann wirds richtig schwierig.
  7. PlanB

    PlanB

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    Hallo,

    besten Dank für eure Hinweise. Sind ja wirklich vielfältige Lösungsansätze.
    Ich werde die Variante mit dem Reinkloppen des Schlüssels und danach mit dem Ausbohren des Kopfes probieren. Sollte mit meinen Mitteln einen Versuch wert sein.
    Wichtig war auch, dass die neue Schraube von TT dabei ist und ich keine neue besorgen muss, dass hatte ich in der Anleitung so erst nicht gesehen.
    Zum Werkzeug möchte ich sagen, dass ich Schlüssel von Rothewald verwende, die eigentlich ganz gut zu sein scheinen. Zumindest waren sie standfest genug...

    Ich hoffe am Wochenende einen neuen Versuch starten zu können...