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Werkzeug auf der Reise ?

Dieses Thema im Forum 'Technik' wurde von Tante Mo gestartet, 29 Oktober 2015.

  1. Tante Mo

    Tante Mo

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    Schönen guten Morgen!

    Im Februar gehe ich mit meiner F 800 GS (Bj. 2014 / 17.000 km) auf Reisen (Südamerika), doch ich habe null-Komma-null Ahnung vom Schrauben. be.gif Da ich glücklicherweise nicht alleine reise, habe ich helfende fachmännische Leute an meiner Seite.

    Vielleicht könnt ihr mir Tips geben, was unterwegs ggf. "ausfallen" könnte oder was für Probleme bei dem Motorrad auftreten könnten. Bislang hat sie ja noch nicht mal gehustet... ay.gif ..... Ersatzreifen und Schläuche sind vorsichtshalber dabei sowie Ersatz Kupplungs- oder Bremshebel natürlich auch.

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass meine Kleine die 7.000 km über Schotter- und Sandpisten ohne Störungen überstehen wird, aber vielleicht gibt es ja Erfahrungswerte, was unbedingt mit muss?

    Ich sehe den einen oder anderen jetzt zwar schon kopfschüttelnd diesen Eintrag lesen, doch welches Werkzeug benötige ich für den Ein- u. Ausbau der Räder, falls mal ein Reifendefekt auftritt. BMW-Bordwerkzeug ist ja leider Mangelware..... gibt es Sets, die praktisch sind und die gängigen Werkzeuge beinhalten?
    (hoffe, es kommt jetzt nicht der Tip, das komplette Forum durchzulesen ....bo.gif..... ).

    Gracias i asta luego!

    Tante Mo
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  2. GSKchris

    GSKchris

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    Wenn Dir nun einer ne Werkezugliste sendet, ist Dir m.E. nicht geholfen.

    Damit du ein bischen Erfahrung und Kenntnisse sammeln kannst, wäre es doch das beste, durch Learning by Doing einfach mal am Mopped zu schauen,
    -mit was die Räder befestigt sind,
    -was man für den Abbau der Bremssättel benötigt,
    -für das Lösen der Vorderen Steckachse,
    -für den Abbau der "Tankverkleidungen" um an Lufi und Batterie zu kommen
    -zum lösen des Lenkers und der Spiegel/Armaturen

    und dann das notwendige Werkzeug besorgen.

    Dazu 2 oder 3 Montierhebel und Flickzeug und evt. ne H7 Birne.
  3. Motofan

    Motofan

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    Ich würde noch ein Kettenschloß dazu legen.;)

    Volker
  4. Tante Mo

    Tante Mo

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    Tja....leider (oder glücklicherweise) befindet sich mein Mopped schon im warmen und trockenen Winterquartier (Zwischenparken für die Reise) ... doch das ist leider 360 km weit weg, aber vielleicht schau ich mal beim BMW-Händler rein und frag mal, was ich so brauche....... das mit dem Kettenschloß ist auch eine gute Idee, obwohl sie grade (vorsorglich) einen neuen Kettensatz bekommen hat. Habe ja noch nie "Kettenprobleme" gehabt, war aber auch nie auf einer solchen Tour.... Daher... danke für den Hinweis !

    Mo
  5. Rotax

    Rotax

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    - Satz Aussen- und Innentorx
    - die Gabelschlüssel zum Ausbau der Räder
    - Montierhebel + Flickzeug
    - Kabelbinder
    - Textilband (Panzerband)
    - Bowdenzüge für Kupplung + Gas (oder Reparatursatz -> ist kleiner)

    hier hatten sie sogar ein GS911 mit dabei
    http://www.boomer.de/moped-camp/moped-1/100-000-km-bericht/
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  6. Kiwimichel

    Kiwimichel

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    20500
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  7. tuxbrother

    tuxbrother

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    179.233
    Hat das Moped vor der Reise eine Vollinspektion (entsprechend der 20.000er Inspektion) bekommen (oder wird es das noch)?
    Und wird die geplante Reise wirklich nicht mehr als die besagten 7000 km (oder zumindest unter 10.000 km) sich belaufen?

    Wenn die beiden Fragen mit "Ja" beantwortet werden können, würde ich mir da erst gar nicht so viele Sorgen machen. Dazu noch einen frischen Reifen wie den K60 Scout oder Mitas E-07 und du kannst dir sogar das Mitschleppen eines Ersatzreifens sparen. (Ein Ersatzschlauch hingegen ist nicht verkehrt.)

    Die nächste Überlegung: Was kann alles bei einem Sturz kaputt gehen (gemäßigte Geschwindigkeit auf wohl weichem Grund)? Hierbei die Hebel (am Lenker, aber auch an den Füßen) sind da gegebenenfalls betroffen. Doch bereits was die Züge angeht ist die Überlegung, ob die bei der Reise wirklich gebraucht werden ... sind doch bloß 7000 km (und eben keine Weltreise). Wenn noch Platz ist, kann es aber auch nicht schaden.
    Sachen für kleinere Not-Reparaturen nach einem Sturz um gegebenenfalls etwas notdürftig wieder fest zu machen ist natürlich auch nicht verkehrt. Panzertape und Kabelbinder sind hierbei ja schon genannt worden.

    Bei boomer.de haben sie eine Weltreise über mehrere Jahre gemacht - somit macht beispielsweise ein GS911 o.ä. Sinn, da hier auch die Inspektionen und alle entsprechenden Wartungsarbeiten unterwegs gemacht werden mussten.
    Dies ist aber hier ja nicht der Fall. Und bei der bisherigen (geringen) Laufleistung des Motorrads ist erst mal (auch wenn ich die geplante Reisestrecke/Laufleistung dazu rechne) nicht mit irgend welchen Schwierigkeiten zu rechnen.

    Klar kann man sich auch "Verrückt" machen und sich alle möglichen Problem-Szenarios ausdenken. Aber wenn du wirklich auf ALLES gefasst seien willst, dann sollte ein Service-Wagen mit zwei weiteren Mopeds in Ersatzteilen mitfahren (übertrieben dargestellt).
    Mehr Gedanken würde ich mir da eher machen, wenn die 10 Tkm stark überschritten werden auf der Reise, so dass eventuell diverse Wartungsarbeiten und Verschleiß-Reparaturen unterwegs gemacht werden müssen. Das sollte aber bei einer guten Vorbereitung (z.B. Voll-Inspektion vor der Reise - neuer Kettensatz hast du ja auch schon - Reifenwahl, der die Laufleistung mit macht) hier nicht wirklich gegeben sein.

    Was die Reifenwahl angeht, so stellt man fest wenn man sich aktuelle Berichte von Südafrika ansieht, dass dort mittlerweile doch mehr asphaltierte Straßen existieren, als man sich vielleicht in der "hiesigen zivilisierten" Welt vorstellt. (Klischee-Denken als Stichwort)
    Auch sollte man sich vielleicht die Frage stellen, ob man zum Reisen oder zum Rasen (Rallye) da hin fährt ... und ich denke, es wird eher zum Reisen sein und dann sollte ein gegebenenfalls relativ schnell runtergefahrener Stollenreifen nicht mal so von Nöten sein, sondern ein Halbstolle (wie oben erwähnt) ebenso ausreichen. (Siehe dir mal die Reifenwahl von boomers im Link von rotax an - da wirst du auch besagte Halbstollen/K60 Scout finden. Selber würde ich da heuer wohl zum Mitas E-07 Dakar tendieren - hat den schmäleren Mittelsteg und wird mit einem geringeren Luftdruck gefahren, wodurch er sich auf Schotter- und Sandpisten besser fahren lassen dürfte bei so einer Reise. Selber hab ich auf einer Schlammstrecke auch bessere Erfahrungen mit dem Mitas als mit dem Heidenau machen können.)

    PS.: Nach der Reise wird sich eventuell wohl bald die LKLs bemerkbar machen. Eventuell schon gegen Ende der Reise, aber sollte dennoch bis zum Abschluss der Reise reichen. Die meisten ersten LKLs von der Auslieferung haben bis zu 60 Tkm und länger gehalten; aber ohne vielen Einsätzen auf unbefestigten Wegen. Mein zweites hat aber dann auch nur noch 30 Tkm mit entsprechenden "Gelände-Einsätzen" gehalten. Hier wird also nach der Reise wohl was kommen.
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